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wendeprozedur

palmen machen den unterschied...

schon eher NY-mäßig...

little manhattan

transamerica pyramid

majong spieler im park

chinatown - wie man unschwer erkennt

und no amoi...

fishball/cake - ricenoodle soup and thai-tea

coit tower (im hintergrund)

es geht aufwärts...

die berühmten buckeligen straßen von SF

abends im financial district...

mission street...
Going to San Francisco // 14.04.2008

die wetteraussichten: sonnig und windig

wie der an-(sonnen)-schein manchmal trügen kann...

Frühstück im hotel auf amerikanische art. Das heißt es gibt jede menge brownies, bagles und anderes zuckerzeug, dazu kaffee, der eigentlich ganz in ordnung ist. Wir haben sogar unter all den köstlichkeiten was gefunden, was lecker ist und nicht 24600 kalorien hat...das ganze findet im hoteleigenen beisel medjool statt – ein sehr nettes ambiente (gestern abend haben wir ja da gespeist).
Wir haben uns viel zeit gelassen, einige häferln getrunken und am kfm-bericht gewerkelt...

der sunny-state macht seinem namen alle ehre – der himmel präsentiert sich in kitschigstem blau, aber es geht ein wirklich eiskalter wind der dazu animiert sich dick einzumummen.
Umso erstaunlicher ist es zu beobachten, dass ein grossteil der san-franciscanierInnen anscheinend keinerlei kälteempfinden haben. In shorts, t-shirts und flip-flops rennen sie durch die gegend. Die tini packts überhaupt nicht mehr. Ok, sie ist ein wenig empfindlicher wie ich, aber auch ich habe 3 schichten an und meist die kapuze oben. Seltsam, seltsam...

Heut haben wir uns entschlossen den financial district heimzusuchen. Einerseits um vergleiche mit new york anzustellen (ich) andererseits hoffend, dass das oben erwähnte böse himmlische kind in den straßenschluchten ein wenig gebremst wird (tini)...
Der erste weg führt uns zu einer der umkehrstellen der cable-cars (ecke powell/market). Im heutigen high-tech zeitalter mutet dieses manöver recht seltsam und rustikal an. Das ganze spielt sich auf einer drehbaren plattform mit ca. 6 meter durchmesser ab. Das (der?) cable-car rollt langsam heran, zwei maxeln springen heraus, bremsen die garnitur ab und drehen dann die ganze einheit per muskelkraft um etwa 300° (das ding kann nur vorwärts fahren). Dann schieben sie den zug auf das gegengleis, die menschen steigen ein und es geht wieder los...

Anschließend schlendern wir ein wenig zwischen den wolkenkratzern durch, bis wir zur „transamerica pyramid“ kommen. Ein sehr markantes gebäude, das recht futuristisch ausschaut und anscheinend für ein ähnliches teil in einem der neuen star-wars episoden pate gestanden hat...
Teilweise schaut es hier wirklich ein wenig aus wie in NY, nur stehen hier ur viele palmen herum. Und, wie jeder weiß, palmen verleihen er gesamten umgebung einen ganz speziellen flair :o)
Da sich der wind von den hohen gebäuden nicht wirklich einschüchtern lässt, und wir wegen diesen meist im schatten gehen müssen, suchen wir ab und zu ein kaffeehaus auf um uns zu wärmen und das wifi-angebot der stadt zu nützen. Da das w-lan im hotel eher bescheiden (was zuverlässigkeit und performance anbelangt) ist, müssen wir quasi fremdgehen..

Dann geht’s nach chinatown. Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, dass man innerhalb weniger minuten ganze kontinente überwinden kann. Egal wo und in welcher stadt auf dieser schönen welt man ist, kommt man nach chinatown dann ähneln sich die straßenzüge in verblüffender weise. Ramschläden, obst- und gemüsestände, getrocknete fischsachen, grellbunte schilder und gebäude, lampions, unmengen an menschen, eigenartige und trotzdem vertraute düfte, exotische sprachfetzen – ich liebe es.
Natürlich wird gleich eingekauft. Auch ein vorteil hier, die preise sind einfach unschlagbar. So sind wir bald um ein käppy, einige kühlschrankmagnete und ein „1 love SF“ t-shirt reicher...
Und auf jeden fall muss man was essen gehen – schon alleine aus nostalgischen gründen (in memoriam unseres asien-trips) – so begeben wir uns in ein uriges chinesisches beisl und bestellen thai-tee und jeweils einen pott suppe (ca 1 ½ liter flüssigkeit), die tini mit hühnerfleisch und reisnudeln, ich mit fischbällchen und ebenfalls reisnudeln...anschließend machen wir uns wasserbäuchig wieder auf den weg :o)

Das nächste ziel ist der „coit tower“. Im auftrag von mrs. Lillie Hancock Coit erbaut, steht dieser, recht schiache, turm auf einer anhöhe im stadtteil north beach, nicht weit vom pazific entfernt. Nach einem steilen aufstieg über mehrere treppen werden wir mit einem tollen ausblick auf die bay-bridge und alcatraz belohnt, man sieht sogar ein wenig der goldengate-bridge...noch viel toller wäre der ausblick oben vom turm aus gewesen, aber irgendwie wollten wir nicht. Seltsam, das ist eigentlich gar nicht unsere art...

Wurscht, um dem kleinen orkan zu entkommen der über diesem exponierten ort wütet, flüchten wir die grant avenue hinunter, die uns – meinen berechnungen zufolge – wieder zur marketstreet und in die nähe unseres ausgangspunktes führen sollte. Nach einer zwischenstation im cafe trieste (hier wurden einge szenen vom paten gedreht) erreichen wir wieder die BART-haltestelle („bay-area-rapid-transit“ also eigentlich die u-bahn) und entschließen uns heimzufahren und ein wenig zu entspannen.

Doch der hunger und der durscht jagen uns wieder auf die straße, allerdings nicht all zu weit. Kaum 200 meter vom hotel entfernt entern wir eine „echt mexikanische“ taco bude. Steht drauf und ist auch so. nach einigen verständigungsschwierigkeiten beim bestellen werden uns dann 2 riesen chickenburritos gereicht. Zum glück haben wir die normalen und nicht etwa die speziellen welchen geordert, sonst würden wir sicher platzen...
Während dem essen stürmt plötzlich eine junge schwarze ins lokal und beginnt auf uns einzureden. Ich verstehe nicht wirklich viel, aber es geht darum, dass sie hunger hat und was zu essen will. Ok, sag ich zu ihr, bestell dir was. Sie geht an die theke und macht ein riesen theater. Das und das will sie, alles zusammen in nur einem geschirr, dieses und jenes gewürz usw, usw...
Kaum wird ihr das sackerl mit dem essen überreicht, stürmt sie aus dem lokal ohne irgendein kommentar...alle anwesenden schütteln den kopf – cracy woman... Als ich dann bezahlen will, winkt die nette kassiererin ab. Um doch was beizusteuern, bestelle ich noch ein bier und gib halt viel trinkgeld :o)

Stefan