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KUBA // 12.01.2012

Cienfuegos - Trinidad

Wiedermal ein ortswechsel, eher ein hupfer - diesmal aber auf a lässige art. Ab ins UNESCO-schutzgebiet Trinidad.

Pünktlich nach dem frühstück steht der El Nicho-fahrer wieder auf der matte und will uns nach Trinidad chauffieren. Ich handle ihn ein wenig runter und wir merken noch an, dass unser gepäck wohl kaum in seinem winzigen karren passt.
Plötzlich steht ein anderer kerl im wohnzimmer und wie ich rausschau, steht ein großer, schwarzer Buick baujahr 53 vor der tür - klasse!! Mit dem fahrpreis ist der neue driver auch einverstanden, also kann's losgehen.

Ahhh, das ist schon was anderes. Jede menge platz, eine gute federung - ein richtiges schiff. Gemühtlich cruisen wir durch eine tolle landschaft. Die straße windet sich über hügel und an bananenplantagen entlang. Ich darf vorne sitzen, während sich Tini hinten so richtig ausbreitet. Wir brauchen 1 1/2 stunden für die 80km, aber das macht überhaupt nichts.

Bei der angepeilten casa werden wir abgesetzt. Tini schaut rein, und wegen der zwei terrassen will sie bleiben - verständlich. Schnell unser zeugsi im zimmer verstauen und ab ins getümmel.
Wir arbeiten uns durch die altstadt bis zum hauptplatz vor. Die meisten straßen sind gepflastert, mit kleinen, bunten häusern gesäumt ... bis auf wenige taxis, pferdegespanne und bici-taxis herrscht fast kein verkehr.

am hauptplatz selber => postkartenidylle. Wir treiben uns ein wenig ummanander und suchen dann ein schattiges cafe um die mittagshitze auszusitzen.
Am nebentisch zwei deutschsprachige touristen - irgendwie zucke ich immer zusammen, wenn ich meine muttersprache in der fremde höre ... seltsam ...
Trotzdem kommen wir mit ihnen ins gespräch (ich glaub, briefmarken waren der aufhänger) und sie stellen sich als Karin und David aus Wien vor.

Die zwei sind unheilich nett, weit gereist und ure sympathisch. Irgendwann geht dann überraschend die sonne unter, der tisch ist voller leerer bierdosen und ich hab kräftig einen sitzen ...
So schnell können sieben stunden vergehen wenn man in guter gesellschaft verweilt.

Natürlich war auch das rundumunsherum nicht fad. Es gab vieles zu beobachten, zu lachen und zu foten.
Wir verabreden uns mit den beiden für morgen - abendessen in ihrer casa.
Inklusive eines kleinen verlaufers gelangen wir heim, verspeisen einen leckeren fisch auf der vorderen terrasse und fallen hundemüde ins bettal.

Stefan



Nachtrag: Karin betreibt zusammen mit Tom ein beisl am donaukanal namens "Hafenkneipe". Am 1. april wird die saison eröffnet. Das beisl liegt bei der franzensbrücke auf der seite des zweiten hiebs ... wir werden an dem tag sicher vor ort sein! Vielleicht sehen wir uns ja!!

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